
San Francisco de Quito ist das Ziel der bisher größten Reise des Chor Ephatas.
Als Hauptstadt von Ecuador, Südamerika gehört sie zur Provinz Pichincha und ist in der Region der Anden zu finden. Nur circa 15 Kilometer nördlich des Äquators gelegen säumt sie den Fuß des inaktiven Vulkans Ruck Pichincha.
Bekannt ist Quito vor allem für die atemberaubende Aussicht auf den Vulkan Cotopaxi, der sich auf fast 6.000 Meter Höhe südöstlich der Stadt erhebt – was immerhin noch einmal 3.000 Meter höher ist als die Stadt selbst.
Aufgrund der Lage wird die Gegend um Quito oft von Erdbeben heimgesucht, die in Kombination mit den 14 umliegenden Vulkanen in der Vergangenheit unzählbare Schäden angerichtet haben.
Nichtsdestotrotz ist Quito eine wunderschöne Stadt, deren Region eine Vielzahl an erstaunlichen Eindrücken und Naturerlebnissen bietet.

Aber warum Quito?
Nachdem der damalige Direktor Dr. Jürgen Haist das Lessing Gymnasium Lampertheim verließ, um in Ecuador eine internationale Schule zu leiten, erinnerte sich der Chor an die Worte seines früheren Unterstützer: „Ich erwarte euch dann in Ecuador!“
2017 war es soweit: Zur Feier des 100-jährigen Bestehen wurde Ephata offiziell eingeladen, als Teil des Jubiläumsprogramms aufzutreten.
Nach Monaten voll Planungen und Anträgen bestätigte auch der Deutsche Kulturverband „kultura“ in Ecuador seine Unterstützung für die geplante Reise. In einer gemeinsamen Ideenfindung entstand das Konzept für den Aufenthalt des Chores, in das Workshops mit lokalen Chören, zwei Konzerte und einige Ausflüge eingearbeitet wurden. Auch im finanziellen Sektor erhielt Ephata ein großzügige Unterstützung, die die neben der Unterkunft in Gastfamilien auch die lokalen Unkosten wie Saalmieten, Ausflugs- und Verpflegungskosten miteinschließt.
Die Kooperation mit der Deutschen Schule und „kultura“ ermöglicht somit 32 Musikern und 7 Begleitpersonen die aufregende Reise nach Südamerika.